Facebook-Milliardengeschäft Freundschaft

Wer es verpasst hat, hier findet ihr den ARD-Beitrag zum Thema Facebook-Milliardengeschäft Freundschaft. Generell eine sehr ausführliche Dokumentation, aber stellenweise mit Stereotypen und Vorurteilen behaftet.

Zusätzlich findet ihr hier noch eine Dokumentation des BBC:

ACTA

Österreich hat das Anti-Counterfeiting Trade Agreement bereits unterzeichnet. Aber was möchte man mit diesem Handelsabkommen überhaupt erreichen?

Im Mittelpunkt steht hierbei der Kampf gegen die Produktpiraterie und Urheberrechtsverletzungen. Die Gegner befürchten jedoch massive Eingriffe in die Grundrechte der Menschen und es kommt ihrer Meinung nach einer Zensur gleich. Rechtsexperten bezweifeln die Konformität mit bestehendem europäischem Recht, die zuständige Kommission hält jedoch dagegen und versichert, dass es keine Rechtsverletzung gebe. Letztlich handelt es sich hierbei um ein sehr umstrittenes Feld mit zahlreichen unterschiedlichen Meinungen. Denn auch der Fachanwalt Thomas Stadler beleuchtet zwei Seiten: „Wenn man sich den Acta-Text anschaut, dann findet man dort fast nichts, was nicht in Deutschland ohnehin schon geltendes Recht wäre.“ (Zschunke 2012: o.S.) Dennoch handelt es sich hierbei um eine sehr weitreichende Entscheidung: „die einseitig die Rechteinhaber begünstigt und wenig Rücksicht auf das Gemeinwohl nimmt“ (Zschunke 2012: o.S.) (vgl. Die Presse 2012a: o.S., Die Presse 2012b: o.S., Zschunke 2012: o.S.).

Hier findet ihr eine Erklärung der möglichen Gefahren von ACTA, jedoch aus Sicht von Anonymous.

Quelle: TheAnoninfos 2012: o.S.

Quellen:

Die Presse 2012a: ACTA: Mehrere EU-Staaten zögern mit ihrer Unterschrift. Online unter: http://diepresse.com/home/techscience/internet/730490/ACTA_Mehrere-EUStaaten-zoegern-mit-ihrer-Unterschrift-?from=simarchiv (09.02.2012).

Die Presse 2012b: ACTA sorgt erst nach Unterzeichnung für Aufschrei. Online unter: http://diepresse.com/home/techscience/internet/730495/ACTA-sorgt-erst-nach-Unterzeichnung-fuer-Aufschrei- (09.02.2012).

TheAnoninfos (2012): Anonymous – Was ist ACTA? – #StopACTA [german sync]. Online unter: http://youtu.be/9LEhf7pP3Pw (07.02.2012).

Zschunke, Peter (2012): Acta treibt das Netz auf die Barrikaden. Online unter: http://www.stern.de/digital/computer/umstrittenes-handelsabkommen-acta-treibt-das-netz-auf-die-barrikaden-1783328.html (07.02.2012).

Literatur II

Eckert, Roland/Vogelgesang, Waldemar/Wetzstein, Thomas A./Winter, Rainer (1991): Auf digitalen Pfaden. Die Kulturen von Hackern, Programmierern, Crackern und Spielern. Opladen: Westdeutscher Verlag. Relevante Seiten: 151-191Anmerkung: In der Presse werden bis dato alle Eingriffe in fremde Kommunikationsnetze als Hacks bezeichnet. Jedoch muss dieses Phänomen individuell betrachtet werden. Im Mittelpunkt dieses Werks stehen die Motivationen und Interessen der jeweiligen Hacker. Zunächst wird auf die geschichtliche Entwicklung des Hackertums eingegangen. An dieser Stelle wird nochmals die Bezugnahme und Ausnahmestellung von Levy in diesem Themenfeld herausgestellt. Zum einen auf das MIT (Massachusetts Institute of Technology) und zum anderen auf die sogenannten „Phone Freaks“ (Phreaks). Heutzutage fassen viele Hacker in der Computerindustrie Fuß und werden auch von den Arbeitgebern bevorzugt eingestellt.
Maßgeblich für die Hacker-Kultur in Deutschland ist der CCC (Chaos Computer Club). Er veröffentlicht acht Mal im Jahr das „Wissenschaftliche Fachblatt für Datenreisende“ (Datenschleuder). Die Arbeitsweise und Besonderheiten des CCC werden hervorgehoben und detailliert ausgeführt. Zahlreiche Beispiele für Eingriffe in Unternehmen und Einrichtungen werden aufgeführt. Die Mitglieder des CCC fordern die „Demokratisierung der Netze“ und ein „Kontrollinstrument im Datenwald“. Anschließend wird die Sichtweise der Gesellschaft auf die Hacker-Kultur näher erläutert und ausgeführt, welche Stereotype damit verbunden sind. Es sind zudem auch Interviewsequenzen eingebaut, in welchen die befragten Personen erzählen, seit wann und weshalb sie der Hacker-Kultur angehören. In Kapitel 2.2 wurden „Kategorien gebildet, die nicht nur die Rekonstruktion bestimmter Erlebnisformen und Sinnkonstellationen erlauben, sondern auch Aufschluß über die Motive der Hacker geben“. Die Ethik der Hacker wird ebenso in diesem Buch thematisiert, dabei werden einige Grundsätze der „Heroes of the Revolution“ angeführt und es kommen auch wieder die Hacker selbst zu Wort.
Manche Hackeraktivitäten sind jedoch illegal und überschreiten den rechtlichen Rahmen. An dieser Stelle ist die Rede von „Trojanischen Pferden“, „die Benutzung der Kennungen von anderen Personen oder Einrichtungen (bevorzugt Manager oder Firmen)“ und „die Verwendung von fremden Kreditkarten-Nummern“. Zu diesem problematischen Bereich werden dann auch Stimmen der Hacker eingefangen. Unter dem Stichwort Computerkriminalität wird nun auch die Kultur der „Crasher“ gefasst, welche entweder Computerviren installieren, Daten oder Programme löschen. Die Motive und persönlichen Intentionen werden desweiteren wieder durch Interviewsequenzen erläutert. Auf den folgenden Seiten wird dann noch auf Datendiebe, Spione, Informationshändler und Saboteure eingegangen. Dieser Bereich erscheint jedoch für das vorgegebene Thema nicht von Interesse. Im Abschluss dieses Kapitels werden die Zukunftsperspektiven der Hacker-Kultur angesprochen. Allgemein lässt sich sagen, dass die Hacker häufig diskriminiert und kriminalisiert werden. An dieser Stelle werden einige Reaktionen der Hacker selbst thematisiert: „Einige Hacker haben ihr Hobby aufgegeben und resignieren. Ein anderer Teil der Hacker richtet seine Aufmerksamkeit stärker auf den Bereich der Mailboxes und versuchen hier, dem elektronischen Hobby zu frönen. Problematisch könnte […] eine dritte Reaktion werden, wenn Hacker angesichts des Kriminalisierungsdrucks in den Untergrund abwandern.“

Obwohl das Werk älteren Datums ist, eignet es sich zur Einführung in die Entwicklung des Hacktivismus und zur Erläuterung der Hacker-Kultur sehr gut. Dennoch muss davon ausgegangen, dass sich die Hacker-Kultur im 21. Jahrhundert anders darstellt.
Besonders positiv hervorzuheben ist die Einbindung von persönlichen Meinungen und Motiven einzelner Hacker. Durch dieses Buch erlangt man einen sehr praktischen Einblick in die Welt der Hacker, wobei die wissenschaftliche Komponente auch nicht außeracht gelassen wird.

Literatur I

Castells, Manuel (2005): Die Internet-Galaxie. Internet, Wirtschaft und Gesellschaft.  Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Relevante Seiten: 52-63
Anmerkung: Es handelt sich bei den relevanten Seiten um einen Theoriebeitrag mit geschichtlicher Prägung;  Castells nimmt dabei Bezug auf WissenschaftlerInnen wie etwa Pekka Himanen und übt dabei auch Kritik an den Annahmen anderer WissenschaftlerInnen. Auf den vorliegenden Seiten wird im Speziellen auf die unterschiedlichsten Definitionen von „Hackern“ eingegangen, dabei häufige Bezugnahme auf Raymond (1999) und Levy (2001). Die geschichtliche Entwicklung der Open Source Bewegung wird näher beschrieben, um die spezifischen Wertorientierungen und die soziale Organisation der Hacker-Kultur besser zu verstehen, dabei werden vor allem die Mechanismen der freien Softwareentwicklung  thematisiert. Fundamentalste Prinzipien: „offener Zugang zu allen Programminformationen, verbunden mit der Freiheit das Programm zu modifizieren“. Die Merkmale der Hackerkultur werden desweiteren angeführt. Die Gaben-Ökonomie in der Hackerszene wird dargestellt; der Einfallsreichtum des Hackers steht dabei im Mittelpunkt (Stichwort: Schöpferimpuls). Innerhalb der Hackerszene dreht sich alles um das Wohl der Gemeinschaft und nicht um egoistische Tendenzen. Bei Verfehlungen droht der Ausschluss aus der Community. Innerhalb der Hackerkultur gibt es eine informelle Organisation; siehe „Stammesälteste“ als Eigentümer/Pfleger eines jeden Projektes. Absplittung anderer Richtungen aufgrund technologischer Trennlinien; Beispiel BSD und GNU/Linux. Interaktionen erfolgen zum Großteil virtuell. Mythen rund um die Hackerkultur werden aufgezeigt und gleichzeitig in Frage gestellt. Eine nähere Beschreibung des Free Speech Movements und der Electronic Frontier Foundation folgen. Hervorhebung und Erläuterung des Begriffs „Cracker“.

Das vorliegende Buch dient als Grundlagenliteratur für die zu erstellende Arbeit und es lassen sich viele weiterführende Anknüpfungspunkte erkennen, vor allem die Bedeutsamkeit von Open Software für die Hackerszene. Positiv hervorzuheben ist, dass Castells stets die angeführten WissenschaftlerInnen infrage stellt und dabei auch seine Einschätzung oder Sichtweise zur Sprache kommt. Teilweise kommen einem die Ausführungen zu wertend vor.

Civil Media 2011

Für mich war es besonders interessant zu sehen wie Projekte rund um Themen wie Migration, sexuelle Identität, Unterdrückung oder Diskriminierung umgesetzt wurden und auch für die Zukunft geplant sind.

EuWoRa- European Women’s Radio History. Mentoring Programme in Collaborative Research Methodolgy beispielsweise wurde in drei Workshops aufgeteilt, welche zum einen in Marseille, zum anderen in Madrid und Wien stattfanden. Als Abschlussevent wurde hier zum Beispiel eine Ausstellung geplant.

Der Vortrag von Frau Wiedlack zum Thema Queer-Feminist Punk Rock as Antiracist Activism hat mir persönlich nochmal ganz neue Perspektiven aufgezeigt und einen guten geschichtlichen Überblick über die Punk Rock Geschichte und deren ausgewöhnliche Persönlichkeiten, wie etwa Vaginal Creme Davis, geboten. Hier wurde ganz stark deutlich wie sehr hauptsächlich hellhäutige Menschen in der Punker Szene bekannt und erfolgreich waren, gerade dies wurde von Vaginal Creme Davis kritisiert. Vaginal Creme Davis ist bekannt als Drag Queen, Autor(in), Musiker(in) und viele weitere Dinge.

 

Faszinierend fand ich auch Eva Ursprung, welche Mitherausgeberin des Magazins Eva & Co – A Feminine Magazine for Art and Cultur, ist. Dabei wurde uns die Entwicklung der Zeitschrift näher gebracht. Spannend hierbei war zudem die Wahl der Titelbilder und -themen. Oft sehr provokativ, aber mit einem kleinen Augenzwinkern zu verstehen. Das Hauptproblem dieser Zeitschrift waren stets die finanziellen Mittel. Erstaunlich ist, dass diese Magazine wirklich durch Handarbeit individuell gestaltet wurden. Diese feministische Kulturzeitschrift bzw. das Team dahinter hat sich auch dafür eingesetzt, ein internationales Netzwerk aufzubauen und Kunstprojekte oder Ausstellungen zu initiieren.

Participatory Media & Citizen Journalism

„Unter der Prämisse, dass es „den“ Bürgerjournalismus nicht gibt, sondern viele Ausprägungen, ziehe ich [, Ulrike Kaiser, d. Verf.] Parallelen zu den Alternativmedien früherer Jahrzehnte: Er kann zur Vielfalt der Berichterstattung beitragen, er kann Themen anregen. Themen- und Meinungsvielfalt sind Qualitätsfaktoren. Das ist eine Chance. Aber eben nur unter der Voraussetzung, dass in den klassischen Medien eine professionelle journalistische Begleitung gewährleistet ist.“ (Kaiser 2008: 20)

„Leser können Bilder und Videos an Redaktionen schicken und arbeiten als „Leser-Reporter“. […] Die Spielarten des Bürgerjournalismus (citizen journalism) werden immer bunter- vom Presseausweis für BILD-Leser, die auf Prominentenjagd gehen, bis hin zu lokalpolitisch interessierten Lesern, die schreiben, wo sie der Schuh drückt. Die meisten Zeitungen schätzen Leserreporter als gute Themen-Scouts (Themenfindung) oder sehen in ihnen ein Instrument zur Leserbindung und des Marketings.“ (Mast 2008: 167)

Anbei finden Sie ein gutes Beispiel für citizen journalism.

Hier ist es möglich bereits durch die reine Registrierung bereits zum Autor zu werden und eigene Berichte zu verfassen und diese mit Bildern usw. auszuschmücken. Diese Seite funktioniert ganz nach dem Prinzip von Lesern, für Leser. Hinter diesem Angebot steckt die RP Online GmbH aus Düsseldorf.

Weitere Beispiele für Citizen Journalism:

CNN iReport

 

Bei der Veröffentlichung seiner Beiträge, Bilder oder seiner Meinung, übeträgt man die Rechte dabei an CNN. Diese können den User generated content frei nutzen und redaktionell bearbeiten. Die beliebtesten und meistdiskutierten Beiträge werden von der Redaktion auf deren Richtigkeit geprüft und landen dann unter Umständen direkt auf der Homepage des Senders oder werden in den Sendungen „News to Me“ oder „iReport for CNN“ ausgestrahlt (vgl. http://www.pr-agentur-blog.de/ireport-cnn-nutzt-user-generated-content-394.html)

Ein ähnliches Beispiel gibt es von SPIEGEL ONLINE:

Hier funktioniert das Prinzip so, dass jeder eine eigene Story schreibt und dadurch zum kollektiven, geschichtlichen Gedächtnis beiträgt. SPIEGEL ONLINE darf dabei die veröffentlichten Inhalte, Bilder, Videos, usw. kostenfrei verwenden und darüber frei verfügen. Die Rubriken lassen sich in „Themen“, „Zeitzeugen“ und „Fundbüro“ unterteilen.

Quellen:

Kaiser (2008):

http://books.google.de/books?id=mk7oF7W7ZdIC&pg=PT20&dq=b%C3%BCrgerjournalismus&hl=de&ei=_GPKTYmONcfBtAadqJSkAw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=8&ved=0CFQQ6AEwBzgK#v=onepage&q=b%C3%BCrgerjournalismus&f=false

Mast (2008):

http://books.google.de/books?id=x7KjS87e-mwC&pg=PA167&dq=b%C3%BCrgerjournalismus&hl=de&ei=y2PKTbujKdHysgac2qGfAw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=10&ved=0CGUQ6AEwCQ#v=onepage&q&f=false

Blogcharts

Die Top5:

1. netzpolitik.org

Diese Seite beschäftigt sich zum einen mit politischen Persönlichkeiten und deren Ämtern und zum anderen mit aktuellen Themen wie etwa Vorratsdatenspeicherung, Sicherheitslücken, allgemein Sicherheit im Netz und beschäftigt sich mit Problemen rund um den Datenschutz. Aufgelockert wird Netzpolitik durch Videos, MP3-Beiträge und Bilder. Hier werden mehrmals pro Tag Beiträge gepostet. Die Seite wird durch Zeit Online vermarktet, als Chefredakteur ist derzeit Markus Beckedahl aktiv. Netzpolitik versteht sich als „[…] Blog und eine politische Plattform für Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter.“ Zu bestaunen gibt es zudem noch einige Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen und desweiteren die Rubrik Netzpolitik TV. Außerdem ist Netzpolitik TV auf Facebook, Twitter und auf Youtube vertreten.

2. CARTA

Dieser Blog befasst sich mit tagesaktuellen Entwicklungen unserer digitalen Gesellschaft. Hierbei geht es meist auch um Informationen aus der Medienbrance. Toll finde ich an dieser Seite, dass man sofort sieht, welche Themen am meisten Diskussionsstoff bieten und es ist auch sehr interessant sich die Kommentare der einzelnen Leute zu den Beiträgen durchzulesen und rege Debatten mitverfolgen zu können. Diese Seite widmet sich sehr stark den ökonomischen Aspekten unserer Gesellschaft und man erfährt auch sehr viel über aktuelle Themen der Medien- und Internetpolitik und beschäftigt sich auch sehr stark mit tagesaktuellen politischen Fragestelllungen rund um das digitale Zeitalter. Carta wurde als Non-Profit-Projekt ins Leben gerufen und man kann sich jederzeit bewerben um als Autor aktiv zu werden. Ich finde es faszinierend wie rege sich hier über aktuelle Themen ausgetauscht wird. 

3. NachDenkSeiten

 Auch hier werden in der Regel mehrmals pro Tag Beiträge gepostet. Auf dieser Seite fällt sofort auf, dass am linken Seitenrand stets aktuelle Publikationen vorgestellt werden und man hier zum Kauf angeregt werden soll. Interessant ist auch, dass die Seite einen Online-Shop für Produkte mit Eigenwerbung führt. NDS ist zudem selbstverständlich auch auf Facebook, Twitter und YouTube vertreten. Besonders gelungen finde ich die Posts „Hinweise des Tages“, denn hier ist man stets über sämtliche relevanten Nachrichten und Geschehnisse informiert. Die Beiträge befassen sich mit politischen, ökonomischen und tagesaktuellen, kritischen Berichterstattungen zu relevanten Themen. Das Projekt wurde durch Albrecht Müller und Wolfgang Lieb ins Leben gerufen. Getragen und gefördert wird diese Seite durch Initiative zur Verbesserung der Qualität politischer Meinungsbildung e.V.  (IQM). Man kann das ganze Projekt zudem auch als Spendengeber oder Fördermitglied unterstützen. Ich fand vor allem den Punkt „Manipulation des Monats“ sehr interessant, da hier einige Fehlentwicklungen durch bestimmte Berufsstände aufgedeckt werden und einem auch hier vor Augen geführt wird wie sehr wir im Alltag durch große Firmen bewusst getäuscht und hinter’s Licht geführt werden. Allgemein wird hier jedoch auch über andere Täuschungsmanöver  berichtet. Abschließend kann an dieser Stelle gesagt werden: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!“ (Churchill o.J.: 0.S.)

4. Der Spiegelfechter

Jens Berger beitreibt diesen Blog, um „[…] der Wahrheit ein Stück näher […]“ zu kommen. Er möchte die Täuschungsversuche ans Licht bringen und dem Leser durch seine eigenen Beiträge und kommentierten Leseempfehlungen zeigen wie sehr er ausgetrickst wird. Das Hauptaugenmerk liegt hier ganz klar auf den politischen Entwicklungen in Deutschland und Europa. Unterstützt werden die Beiträge oftmals durch provokative Bildchen und Illustrationen. Der Spiegelfechter ist ebenso auf Facebook und Twitter vertreten. Ins Auge sticht sofort auch die Leiste am rechten Bildrand mit (Werbe-)Partnern und nebenher werden noch Leseempfehlungen ausgesprochen. Sehr gelungen finde ich es, dass man sich thematisch bestimmte Kategorien aussuchen kann und dann alle dazu relevanten Meldungen bekommt.

5. Schall und Rauch

Hier fällt sofort auf wie viel Zeit in die Gestaltung und Aufmachung der Seite investiert wurde. Auch hier kann man sich zu Beginn gleich einen guten Überblick über die geposteten Themen verschaffen und sich gezielt mit diesen beschäftigen. Auf dieser blogspot-Seite läuft kontinuierlich eine Nachrichten-Leiste durch das Bild, wodurch man stets mit den aktuellen Neuigkeiten versorgt wird. Die Seite beschäftigt sich mit allgemeinen Problemen unserer Zeit, sei es der 11. September, Kriege, die Klimahysterie und noch viele weitere. Auch hier wird in einigen Beiträgen gezeigt wie sehr wir manipuliert und gezielt getäuscht werden. Letztlich geht es allen nur um’s große Geld und daher wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Dieser Blog deckt diese Lügen gezielt auf und möchte uns alle zu aufgeklärten, wissenden Bürgern machen, die nicht jeden Mist glauben und auch nicht darauf vertrauen, dass uns die Medien und die Politiker die Wahrheit sagen. Die Beiträge regen zumindest mich sehr zum Nachdenken an, gerade bei den Berichten über Osama Bin Laden und den 11. September, denn langsam weiß man wirklich nicht mehr, wem man glauben soll. Belügen uns die USA tatsächlich ganz gezielt, um ein Feindbild zu erschaffen und die eigenen Kriege dadurch rechtfertigen zu können!?!?! Dieser Blog rüttelt wirklich wach, da er so herausfordernd und provokativ verfasst ist. Zudem werden die Beiträge durch sehr passende Bilder, Illustrationen und Videos gestützt.